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3. Nach 24 Stunden wird die Flüssigkeit von den Früchten
getrennt (abgegossen).
Dazu eignet sich ein großes Sieb,
z. B. der Einsatz eines Dampfentsafters.
4. Die aufgefangene Flüssigkeit wird in einem Topf zum Sieden
gebracht. Die Schlehen
kommen in das Gefäß zurück
und werden wieder mit dem siedenden Saft
übergossen.
5. Nach 24 Stunden : wie 3 und 4
6. Nach 24 Stunden : wie 3
7. Der Saft wird durch ein Tuch gefiltert, um Schwebstoffe zu
entfernen. Kaffeefilter sind zu
fein, die setzen sich sofort zu.
8. Der klare Saft wird aufgekocht nach Geschmack mit Zucker gesüßt
und heiß in saubere
Flaschen gefüllt. Es hat sich bewährt,
wenn diese zur Abtötung möglicher Keime mit
Doppelkorn oder Rum ausgespült wurden.
Die geringen Spuren zurückbleibenden
Alkohols beeinflussen den Geschmack
nicht und dürften auch Kindern nicht schaden.
9. Die Flaschen müssen sofort mit einem Schraubverschluß
verschlossen werden.
10. Nach dem Abkühlen entsteht ein starker Unterdruck in
der Flasche, der den Deckel mit
einem Klickgeräusch
leicht verformt und die Dichtung kräftig anpreßt.
a) Zum Verzehr kann der Saft je nach Geschmack noch
mit Wasser verdünnt werden :
3 oder 4 Teile Saft + 1 Teil Wasser
b) Schlehensaft schmeckt sehr gut mit einem Schuß
Rum.
c) Der Saft könnte zu Wein vergoren werden.
11. Schlehen mit Korn oder Rum bei Zugabe von Kandiszucker "aufzusetzen",
um Likör zu
erhalten, halte ich nicht
für sinnvoll; denn ein Teil des Alkohols zieht in die Früchte,
die
hinterher weggeworfen werden.
- Dann lieber Saft mit "Schuß" (10b).